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Immanuel Kants Logik : ein Handbuch zu Vorlesungen / [Hrsg.: Gottlob Benjamin Jäsche]
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50
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50 Einleitung.

wenn e6 deutlich ist; z) der Relation nach, wennes wahr ist, und endlich 4) der Modalitat nach,wenn es gewiß ist.

Ans diesen angegebenen Gesichtspunkten betrach»tct, wird also ein Erkenntniß logisch vollkommen seynder Quantität nach: wenn es objective Allgemeinheit(Allgemeinheit des Begriffs oder der Regel) derQualität nach t wenn es objective Deutlichkeit (Deut-lichkeit im Begriffe) der Relation "nach: wenn esobjective Wahrheit nnd endlich der Modalitätnach: wenn es objective Gewißheit hat.

Diesen logischen Vollkommenheiten entsprechennun folgende ästhetische Vollkommenheiten in Beziehungauf jene Vier Hauptmomente; ncnilich

1) die ästhetische Allgemeinheit.Diese besteht in der Anwendbarkeit einer Erkenntniß aufeine Menge von Objecten, die zu Beyspielen dienen, andenen sich die Anwendung' von ihr machen läßt, undwodurch sie zugleich für den Zweck der Popularitätbrauchbar wird;

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2) die ästhetische Deutlichkeit. Die-scs ist die Deutlichkeit in der Anschauung, worinn durchBeyspiele ein abstract gedachter Begriff in concrecodargestellt oder erläutert wird;

z) die ästhetische Wahrheit. -» Einebloß subjective Wahrheit, die nur in der Ueberein»ftimmuns des Erkenntnisses mit dem Subject und den

Gesetzen