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Einleitung.
oft; wie wenn z. B. der Philosoph von der Ge-schichte glaubte, daß sie ihm entbehrlich sey;
Auch suche matt
5) den absoluten Horizont des ganzen menschlichen Ge-schlechts (der vergangenen und künftigen Zeit nach)zum voraus zu bestimmen, so w>e insbesondre auch
'6) die Stelle zu bestimmen / die unsre Wissenschaft imHorizonte der gesammtcn Erkenntniß einnimmt. Dazudient die Universql-Encyklopädie als eineUniversqlcharte (K4spxe - monäs) der Wissenschaften;
7) Vcy Bestimmung seines besondern Horizonts selbstprüft man sorgfältig: zu welchem Theile des Er-kenntnisses man die größte Fähigkeit und Wohlgefal-len habe; — was in Ansehung gewisser Pflichtenmehr oder weniger nothig sey; — was mit dennothwendigen Pflichten nicht zusammen bestehe»könne; und endlich
8) suche man feinen Horizont immer doch mehr zn er-weitern als zu verengen.
Cs ist überhaupt von der Erweiterung des Er-kenntnisses das nicht zu besorgen, was cl' ^.lemdeirvon ihr besorgt, Denn uns drückt nicht die Last, .son-dern uns verengt das Volumen des Raums für unsreErkenntnisse, Critik der Vernunft, der Geschichte undhistorischen Schriften; — ein allgemeiner Geist, derauf das menschliche Erkenntniß eu zros und nicht blos
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