Einleitung.
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im 6et-ü1 geht, werden immer den Umfang kleiner ma-chen, ohne im Inhalte etwas zu vermindern. Blosdie Schlacke fällt vom Metalle weg oder das unedlereVehikel, die Hülle/ welche bis so lange nothig war.Mit der Erweiterung der Naturgeschichte, der Mathe-matik u. s. w. werden neue Methoden erfunden werden,die das Alte verkürzen und die Menge der Bücher ent-behrlich machen. Auf Erfindung solcher neuen Metho-den und Principien wird es beruhen, daß wir, ohnedas Gedächtnis; zu belästigen, alles mit Hülfe derselbennach Belieben selbst finden können. Daher macht sichder um die Geschichte wie ein Genie verdient, welche?sie unter Ideen faßt, die immer bleiben können.
Der logischen Vollkommenheit des Erkenntnissesiu Ansehung seines Umfanges steht die Unwissenheitentgegen. Eine negative Unvollkommenheit oderUnvollkommcnheit des Mangels, die wegen derSchranken des Verstandes von unserm Erkerintniss?unzertrennlich bleibt.,
Wir können die Unwissenheit aus einem objecti-ven und aus einem subjectiven Gesichtspunktebetrachten.
i) Objectiv genommen, ist die Unwissenheit ent-weder eine materiHlc oder eine formale. Die er-stere besteht in einemMangel an historischen, die andere,iu einem Mangel an rationalen Erkenntnissen. Mau
- »miß