6s
Einleitung.
bestimmte Granjen ausgedehnte historische so wohl alsrationale Wissen kann Pansophie heißen. — Zumhistorischen Wissen gehört die Wissenschaft von denWerkzeugen der Gelehrsamkeit — die Philologie»die eine critische Kenntniß der Bücher und Sprachen(Litteratur und Linguistik) in sich faßt.^/''!-^Ä^-K^?k^^°!?U'>?M H , -'-'UtzjH
Die bloße PolyHistorie ist eine cyklopische Ge-lehrsamkeit,, der ein Auge fehlt — das Auge der Phi-losophiei und ein Cyklop von Mathematiker, Histo-riker, Natnrbeschreibcr, Philolog und Sprachkundi-ger, ist ein Gelehrter, der groß in allen diesen Stücke»ist, aber alle Philosophie darüber für entbehrlich hält.
Einen Theil der Philologie machen die i-lum^im-züus> worunter man die Kenntniß der Alten versteht,welche die Vereinigung der W isscn schaft mitGeschmack befördert, die Rauhigkeit abschleift unddieCommunicabilitat und Urbanität, worinn Huma-nität besteht, befördert.
Die ttum-mior» betreffen also eine Unterweisungin dem, was zur Cultur des Geschmacks dient denMustern der Alten gemäß. Dahin gehört z. B. Ve-rcdtsamkeit, Poesie, Belesenheit in den classischen Au-toren u. dgl. m. Alle diese humanistischen Kenntnissekann man zum practischcn, auf die Bildung desGeschmacks zunächst abdeckenden, Theile der Philologierechnen. Trennen wir aber den bloßen Philologen nochvom Humanisten; so würden sich beyde darinn von ein-ander