Einleitung.
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.scheiden; widrigenfalls ist es unzureichend, wie z. B.das Merkmal des Bcllcns vom Hunde. — Die Hin-länglichkcit der Merkmale ist aber so gut wie ihre Wich-tigkeit nur in einem relativen Sinne zu bestimmen, inBeziehung auf die Zwecke, welche durch ein Erkennt«niß beabsichtiget werden.
Nothwendige Merkmale sind endlich diejeni-gen, die jederzeit bey der vorgestellten Sache müssenanzutreffen seyn. Dergleichen Merkmale heißen auchwesentliche, und sind den ausferwescurlichenund zufällig cn entgegen gefetzt, die von dem Be-griffe des Dinges getrennt werden können.
Unter den nothwendigen Merkmalen giebt «S abernoch ein !. Unterschied. -—
Einige derselben kommen dem Dinge zu alsGründe andrer Merkmale von Einer und derselbenSache; andre dagegen nur als Folgen von andernMerkmalen.
Die crstern sind primitive und constitutiveMerkmale (conttiruriva, euenriitlis in sensu itricrislimo);die andern heißen Attribute (consec»ria, isrionsts),und gehören zwar auch zum Wesen des Dinges, abernur, so fern sie aus jenen wesentlichen Stücken dcssel-ten erst abgeleitet werden müssen; wie z. B. die dreyWinkel im Begriffe eines Triangels aus den dreySeiten.
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