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Einleitung.
griffe schon gedachten, Merkmalen noch nicht zufrie«den ist.
Das analytische Verfahren, Deutlichkeit zu er.zeugen, womit sich die Logik allein beschäftigen kann,ist das erste und hauptsächlichste Erfordernis) bey derDeutlichmachung unsers Erkenntnisses. Denn je deut-licher Unser Erkenntniß von einer Sache ist: um so stär.ker und wirksamer kann es auch seyn. Nur muß dieZlnalysis nicht so weit gehen, daß darüber der Ge^genstand selbst am Ende verschwindet.
Waren wir uns alles dessen bewußt, was wirwissen: so müßten wir über die große Menge unsererErkenntnisse erstaunen.
In Ansehung des objectiven GehaltcS unserer Er«kenntniß überhaupt, lassen sich folgende Grade den.ken, nach welchen dieselbe in dieser Rücksicht kann ge.steigert werden:
Der erste Grad der Erkenntniß ist: sich etwasVorstellen;
Der zweyte: sich mit Bewußtseyn etwas vor.stellen oder Wahrnehmen (percixero);
^ Der dritte: etwas Kennen (nvlceie) oder sichetwas in der Vergleichung mit andern Dingen vorstcl«len sowohl der Einerlepheit als der Verschie-denheit nach;
Der