t9<> l. Allgemeine Elementarlehre.
der Consequcnz zu prüfen. Nie muß man beyVerwerfung eines Ternunftschlusses zuerst die Con-klusion verwerfen, sondern immer erst entweder diePrämissen oder die Cvüfequenz.
2. In jedem Vernunftschlusse ist die Conklusien sogleichgegeben, so bald die Prämissen und die Conftquenzgegeben ist.
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Cintheilung der Vernunftschlusse (der Äe«lation nach) in kategorische, hypothetischeund disjunctive.
Alle Regeln (Urtheile) enthalten objective Ein-heit des Bewußtseins des Mannigfaltigen der Er-kenntniß ; mithin eine Bedingung, unter dsr ein Er-kenntniß mir dem andern zu einem Bewußtseyn ge-hört. Nun lassen sich aber nur drey Bedingungendieser Einheit denken, nemlich: als Subject der Jn-harenz der Merkmale ; — oder als Grund der De-pendenz eines Erkenntnisses zum andern; — oder end-lich als Verbindung der Theile in einem Ganzen (lo-gische Cintheilung,. Folglich kann es auch nur eben soviele Arten von allgemeinen Regeln (propotitlcmesni^ros) geben, durch welche die Consequenz einesUrtheils ^aus dem andern vermittelt wird.
Und hierauf gründet sich die Einteilung allerVernunftschlüste in kateg 0 rische, hyp 0 thetischeund disjunctive.
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Anmerk.