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Immanuel Kants Logik : ein Handbuch zu Vorlesungen / [Hrsg.: Gottlob Benjamin Jäsche]
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218
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2i8 51. Allgemeine Methodenlehre.

so wie die gemachten Begriffe einer synthetischen Defi-nition entweder 2 priori oder s xoüeriori gemacht find.

§. los.

Synthetische Definitionen durch Exposi«tion oder Constructiott.

Die SynthefiS der gemachten Begriffe, aus welcherdie synthetischen Definitionen entspringen, ist entwederdie derErposition (der Erscheinungen) oder die derConstruction. — Die letztere ist die SynthefiSwillkührlich gemachter, die erstere, die SynthefiSempirisch, d. h. aus gegebenen Erscheinungen, alsder Materie derselben, gemachter Begriffe (conceotuskzctitn vel S priori v«1 per s^»t!iL5inempiricsm).—Willkührlich gemachte Begriffe find die mathemati-schen» _

An merk. Alle Definitionen der mathematischen und —wofern anders bey empirischen Begriffen überall De-finitionen statt finden konnten — auch der Ersah«rungsbegriffe, müssen also synthetisch gemacht werden.Denn auch bey den Begriffen der letztern Art, z. B.den empirischen Begriffen Wasser, Feuer, Luft u. dgl^soll ich nicht zergliedern, was in ihnen liegt, son-dern durch Erfahrung kennen lernen, was zu ihnengehört. — Alle empirische Begriffe müssen also alsgemachte Begriffe angesehen werden, deren Syuthcstsaber nicht willkührlich, sondern empirisch ist.

§. ioz.