Die II. Armee folgt. Benedek
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Korps vorüberziehen. Die zunächst eintreffende Brigade Rothkirch hatteTobitschau schon erreicht und besetzt. Beim Wiklitzer Hofe, nahe westlichder Stadt, begann das Gefecht. Nördlich von Tobitschau bei Wierowanentwickelten sich die Österreicher nach rechts hinaus. Eine große Batterievon 40 Geschützen wurde dort nach und nach zusammengebracht.
Bei General v. Malotki, der 1 Batterie mit sich führte, trafen noch diebeiden reitenden Batterien und das Kürassierregiment 5 von der Kavallerie-division ein. Er entschloß sich zum Angriff. Durch Umfassung gelanges ihm, die feindliche Brigade zurückzudrängen und Tobitschau zu be-setzen. Jene wich teils nach Osten, teils nach Norden aus. Die Küras-siere fanden nördlich Biskupitz einen verborgenen Übergang über die Blatta,stürzten sich auf die große Batterie bei Wierowan, eroberten 17 Geschütze,
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14 Protzen und 11 Munitionswagen und brachten sogar den eben ein-treffenden Feldzeugmeister in die Gefahr der Gefangennahme. Die übrigeösterreichische Artillerie rettete sich durch schnelles Abfahren.
Zwar vereinigten sich nun die drei anderen österreichischen Brigadenund die 2. leichte Kavalleriedivision bei Dub, so daß sich dort eine be-deutende Übermacht sammelte. Sie wagte es aber nicht, die verwegenepreußische Brigade, die bei Wierowan Stellung genommen hatte, anzu-greifen, sondern beschränkte sich auf eine Kanonade. Als dann nach 2^Stunden das preußische 1. Korps herankam, zogen die Österreicher nachPrerau, zum Teil sogar nach Olmütz ab.
Leider entschloß sich General v. Bonin nicht, die Lösung der begonnenenAufgabe mit dem gesamten 1. Armeekorps zu Ende zu führen, was vor-aussichtlich zu großen Erfolgen geführt hätte, sondern überließ dies aber-