tums cintreten soll. In seinem Beginn ist ja dann der Tausch-verkehr selbstverständlich auf nur einzelne und wenige Arten vonGütern beschränkt, und macht auch die dauerbare Natur mancherfrüh begehrten Gebrauchsgegenstände, wie Waffenstiicke, Geräte undSchmucksachen, nur einen jeweiligen Verkehr erforderlich. Alleindieselben Triebkräfte, welche dio Keimung verursachen, wirken auchauf eine weitere Entfaltung hin, und eben diesem Wachstumsdrangoeiner von Tauschverkehr begleiteten Produktions- und Arbeitsteilung,welche vermehrte und vervielfältigte Genussgüter für eine fester vor-gliederte Gesellschaft herzustellen vermag, treten dann eigentümlicheErschwerungen für eine befriedigende Bewerkstelligung der Tausch-vorgänge entgegen. Denn es müssen ja doch insbesondere gegeneinander hingegeben werden:
a) Güter verschiedener Gattung z. B. Korn gegen Leder;
b) Güter, die innerhalb ihrer Gattung verschiedene Grade vonGüte haben können z. B. Leder von geringster bis besterSorte gegen Korn von bester bis geringster Sorte;
c) diese Güter jeweils in bestimmten Quantitäten, also einirgendwelches Maß derselben 1, 2, 3, 4 mal u. s. w., wäh-rend die Maßeinheit auf beiden Seiten wegen der verschie-denen Natur der dargebotenen Güter eine verschiedenartigesein kann: hier ein Gewicht (Pfund u. s. w.), dort eineLänge, sei es im Raume (Fuß, Elle u. s. w\), sei es inder Zeit (Stunde u. s. w.), hier eine Fläche (Quadrat-fuß), dort ein körperlicher Raum (Kubikzoll u. s. w.);
d) Güter, welche sich nicht altornirend bei zwei Personen —sei es überhaupt nicht, sei es nicht korrespondirend in demerforderlichen Quantum — vorfinden, ja auch nicht vor-linden können. Man kann Korn hergeben wollen, umx andere Güter zu erlangen, ohne dass man bei den Inhabernder letzteren einen Begehr gerade nach Korn findet.
Schon dies genügt um wahrzunehmen, dass hier Hindernissedes Verkehrs vorliegen, welche insgesamt
einesteils aus dem direkten Umsatz der Gebrauchsgütergegen einander und