fähigen Anlagen enthält, welche im Besitz des Einzelnen sind unddurch ihre Bethätigung einen Erwerb machen können.“ Für dieAufstellung dieses letzteren „persönlichen Kapitales“ ist also auchdie Annahme erforderlich, dass ein Mensch seine Geschicklichkeitenund dergl. ebenso „besitzt“ wie er sein Geld u. s. w. „besitzt“ unddass (nach S. 25) eine Geschicklichkeit u. s. w. des Menschen,durch welche eine Arbeitsleistung oder ein Dienst zu Stande ge-bracht wird, zu diesen ihrem „Produkt“ in derselben AYeise sichverhalte, wie ein sachliches Produkt zu dem sachlichen Gegenstand,aus welchem es so gebildet wird, dass jener Gegenstand in diesesProdukt verwandelt wird — trotzdem dass (setzen wir hinzu) derMensch nach seiner Arbeitsleistung seine Geschicklichkeit u. s. w.nach wie vor „besitzt“.
Roscher sagt seinerseits (Grundlagen § 42): „Es giebt auchunkörperliche Kapitalien (Quasikapitalien nach Schmitthenner)die aus einer Produktion hervorgegangen, zu einer Produktion be-nutzt werden, wie jedes andere Kapital. Viele von ihnen sindübertragbar, z. B. die Kundschaft einer angesehenen Firma. Anderewieder mit der menschlichen Arbeitskraft ebenso untrennbar ver-bunden, wie die Bodenmeliorationen mit ihrem Grundstück: z. B.die höhere Fertigkeit, welche sich ein Arbeiter durch wissenschaft-liche Studien, das größere \ r ertrauen, welches er durch lange Be-währung erworben hat.“ AYenn Hermann gegen Smith mit Rechteinwandte, dass derselbe in jenem Punkte „überdies auch seinerLehre von der Körperlichkeit der wirtschaftlichen Güter wider-spreche“, weshalb auch ein so treuer Anhänger Smith’s, wie Rau,hierin dem Meister nicht gefolgt ist, so lässt sich ebenso gegenRoscher erklären, dass dessen Lehre von der Natur des wirtschaft-lichen Gutes mit der vorstehenden Erklärung in Betreff des Kapi-tales schlechterdings im AA'iderspruch steht (vgl. nachher). Alleineben jenes AA r ort „Produktivmittel“ erweckt, für sich allein be-trachtet, Abstellungen von sehr schwankender, delmbarer Art. Sofährt denn auch Roscher unmittelbar nach den vorstehendenSätzenfort: „Das bedeutendste unkörperliche Kapital ist wohl bei jedemVolke der Staat selber, dessen, wenigstens mittelbare, Unentbehrlich-keit zu jeder bedeutenderen wirtschaftlichen Produktion klar genug