1‘Autriche et nous lächerons les Frai^ais", sagte unsHerr Sasonow. Und M. Jules Cambon sagte Herrn vonJagow: „Vous n'avez pas besoin de suivre l‘Autrichepartout."
Weder Bündnisse noch Kriege, sondernnur Verträge, die uns und andere schützten und einenwirtschaftlichen Aufschwung sicherten, der in der Ge-schichte ohne Vorgang war! War Rußland aber imWesten entlastet, so konnte es sich wieder nachOsten wenden, und der anglo-russische Gegensatz tratalsdann automatisch ohne unsere Mitwirkung hervor,nicht minder aber der russisch- japanische.
Wir konnten auch der Frage der Rüstungs-beschränkung nähertreten und brauchten uns umösterreichische Wirrnisse nicht mehr zu kümmern.Österreich-Ungarn aber war dann der Vasall desDeutschen Reiches auch ohne Bündnis und nament-lich ohne Liebesdienste, die schließlich zum Kriegeführen für die Befreiung Polens und die VernichtungSerbiens, obwohl deutsche Interessen gerade dasGegenteil heischen.
Ankunft
In Berlin angekommen, sah ich sofort, daß ich zumSündenbock für die Katastrophe 'gemacht werdensollte, die unsere Regierung im Gegensatz zu meinenRatschlägen und Warnungen verschuldet wenn auchnicht gewollt hatte.
Von amtlicher Seite wurde geflissentlich verbreitet,ich hätte mich durch Sir Edward Grey täuschenlassen, denn wenn er den Krieg nicht gewollt, würdeRußland nicht mobilisiert haben.
„Was geht denn Serbien Rußland an?“ sagte mirein Kollege nach achtjähriger Amtszeit in Petersburg.
135