Druckschrift 
1 (1927)
Entstehung
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keiten des jetzigen Systems leben. Diese stehen nunaber dem Throne am nächsten, halten Charaktereund Talente fern und bestärken den Monarchen indem Glauben, daß die Millionen, welche Gott und demZaren treu sind, genügenden Schutz gegen das Häuf-lein der Nihilisten gewähren. Es mag ja auch wahr sein,daß es ein leichtes wäre, die Studenten in Charkow durch die Bauern erschlagen zu lassen, aber wenn dieAutokratie nur auf der stumpfen, duldenden Masseund auf dem servilen, genießenden Amtsadel ruht,dann kommt sie ins Wanken.

Wie sehr Bismarck bestrebt war, die Russen zuärgern, beleuchtet ferner die Tatsache, daß der eng-lische Botschafter, Lord Dufferin , zu Schweinitz be-merkte, unser Londoner Botschafter habe Lord Salis-bury erklärt, ,,que le gouvernement allemand ne voyaitpas de raison pourquoi les Tures n'entreraient pas dansla Roumelie orientale."Dieses ist stark! Statt deserbetenen coup d'epaule gaben wir demGrafen Schuwalow einen coup de pied,bemerkt Schweinitz.

Der als Deutschenfreund bekannte Botschafter inLondon , Graf Peter Schuwalow, bat Schweinitz,ermöge alles tun, damit das Band zwischen Deutschland und Rußland nicht nur nicht gelöst, sondern nicht ein-mal gelockert werde.Vous voyez, sagte er halbscherzhaft,on me croit paye par l'Allemagne et jene puis rien faire; si je leur dis, demandez donc teileou teile chose par Oubril on me repond, qu'on nepourrait plus s'exposer ä de nouvelleshumiliation s.

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