selige Verkettung, Freunden und Feinden zugänglichgeworden sind. Doch glaube ich sagen zu dürfen, daßdie Annahme, die in meine Rechte eingreifende Publi-kation tue den vaterländischen Interessen schwerenAbbruch, zum mindesten stark übertrieben ist. AllesWesentliche war aus den verschiedenen amtlichen Ver-öffentlichungen längst bekannt und unsere waren, wieich oben ausgeführt habe, ja eigentlich viel ungünstigerfür uns als meine Auffassung.
General Smuts hat kürzlich in einer Rede erklärt,daß die Erwiderung des Herrn v. Jagow viel belasten-der sei, wie meine Aufzeichnungen und die Ent-hüllungen des — mir übrigens ganz unbekannten —Herrn Mühlon. Und in einer Londoner Korrespondenzausländischer Organe ist zu lesen, daß man in denKreisen des britischen Parlaments der Offenherzigkeitdes ehemaligen Botschafters mit Mißtrauen gegenüber-stehe, da man argwöhne, die deutsche Regierung habedie Veröffentlichung veranlaßt, um eine Verständigungmit England anzubahnen und um die von Lord Lans-downe geführte Bewegung zu stärken.
Ich darf zum Schlüsse wohl darauf hinweisen, daßich mir, obschon nach meiner Rückkehr aus London von vielen Seiten ohne genügende Kenntnis der Tat-sachen angegriffen, nicht ohne Selbstüberwindung inder Öffentlichkeit die größte Zurückhaltung auferlegthabe. Ich habe stets erklärt, daß, solange der Welt-krieg dauere, ich auf alle jene Angriffe nicht ant-worten würde. Ich hege die feste Überzeugung, daßdie Herren der Kommission sich der Erkenntnis nichtverschließen werden, daß streng vertrauliche Dar-legungen, die die Ansicht vertreten, der Weltkrieghätte sich vermeiden lassen, ohne die angeführten Tat-sachen im Widerspruch mit den amtlichen Veröffent-lichungen stehen, der Würde eines Mitgliedes des
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