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Reden und Aufsätze aus dem Kriege / Helfferich
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Pour le reglement du conflit austro-serbe il a ete convenuque les pourparlers seraient repris ä Petersbourg enlre M. Sazonoffet le comte Szapary; s'ils ont ete-interrompus, c'est par suite d'unmalentendu du comte Berchtold croyant que le Ministre des Affairesetrangeres de Russie reclamait pour son interlocuteur des pouvoirsqui lui permettraient de modifier les termes de l'ultimatum autri-chien. Le compte Szapary sera seulement autorise ä discuter quelaccommodement serait compatible avec la dignite et le prestigedont les deux Empires ont un souci egal. Ce serait donc, pour lemoment, sous cette forme directe et reduite aux deux plus int6resseesqu'aurait lieu l'examen que Sir Edw. Grey proposait de confier auxquatre Puissances non directement interessees. Sir M. de Bunsen ,qui se trouvait chez moi, a aussitöt declare ä M. Schebeko que leForeign Office approuvera entierement cette nouvelle procedure".(Für die Regelung des österreichisch-ungarisch-serbischen Konfliktskam man überein, dass die Besprechungen in Petersburg zwischenHerrn Sasonoff und dem Grafen Szapary wieder aufgenommenwerden sollten; wenn diese unterbrochen worden sind, so lag einMissverständnis zugrunde, indem Graf Berchtold glaubte, der russi-sche Minister des Aeussern verlange für seinen GegenverhändlerVollmachten, die diesen berechtigen sollten, die Bedingungen desösterreichisch-ungarischen Ultimatums zu ändern. Der Graf Sza-pary soll nur befugt sein zu erörtern, welcher Ausgleich verträglichsein würde mit der Würde Und dem Prestige, auf die beide Kaiser-reiche in gleicher Weise bedacht seien. In dieser direkten und aufdie beiden unmittelbar Interessierten begrenzten Form würde alsodie Prüfung stattfinden, die Sir Ed. Grey den vier nicht unmittelbarinteressierten Mächten zu übertragen vorgeschlagen hatte. Sir M.de Bunsen , der sich bei |tnir befand, hat Herrn Schebeko alsbalderklärt, dass das Foreign Office dieses neue Vorgehen durchausbilligen werde.)

Am folgenden Tage empfing der russische Botschafter in Berlin die Mitteilung, dass der Österreich-ungarische Botschafter in Peters-burg die Erklärung des Grafen Berchtold gegenüber Herrn Sche-beko bestätigte mit der Erklärung, seine Regierung sei bereit, mitder russischen Regierung die Note an Serbien zu diskutieren, so-gar hinsichtlich ihres materiellen Inhalts (que son Gouvernement