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Festschrift zum fünfhundertjährigen Geburtstage von Johann Gutenberg / im Auftr. d. Stadt Mainz hrsg. von Otto Hartwig
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G. FRHR . SCHENK

AnmPfklinOPfl 1 (Zu Seite 110). Auch die Mainzer Stadtaufnahme von 1568'belegt, mehr also es aus dem Auszuge bei Schaab erflchtlich, daß der Hof zur Laden damalsbereits mit dem Rebßock vereinigt war (Mittheilung der Mainzer Stadtbibliothek). Die Angabe von 1542, daßdas Erbe zur Laden hinten an das Haus zum Korb ßoße, fpricht dafür, daß damals der Hof getheilt war,weil fonß der Rebßock als hinten angrenzend auch erwähnt fein müßte. Eine durch die HH. Stadtbau-infpector W. Wagner und Kl. Kiffel nachträglich ausgeführte, forgfältige Unterfuchung der Kellergefchoffezu beiden Seiten der angenommenen Grenze zwifchen Lade und Humbrecht ergab Betätigung derfelben.

2 (Zu S. 110). Meine vor 25 Jahren aufgeftellte, auf nicht genügendes Material fleh gründende Hypothefezur Erklärung des Beinamens Gutenberg (Archiv für heffifche Gefchichte und Alterthumskunde XIV,S. 132) habe ich fofort wieder fallen laffen (Quartalblätterdes hiß. Vereins f. d. Großherzogthum Heffen,N. 3 u. 4 von 1876, S. 16). Sie wurde 1891 von Faulmann (Die Erfindung der Buchdruckerkunß etc.)wieder aufgenommen, und dann von A. Wyß fchlagend zurückgewiefen (Centralblatt für Bibliotheks-wefen VIII, S. 554 u. 555).

3 (Zu S. 111). Die Buchßabenru ßnd undeutlich.

4 (Zu S. 114). Selge, die Gattin des Hans Horneck, war die Tochter des Henne Gelthaus zum Echzeller undfeiner Ehefrau Liebe (Darmßädter Archiv, Acten, Stifte, Mainz , St. Jacob).

5 (Zu S. 115). Der früher vißthumfehe Altar zum heiligen Kreuz bei St. Quintin (Severus, ParochiaeMog., S. 14, leßter Abfaß) wurde 1475 von den Söhnen der Eisgen Vißthum, Heilman und Jakob Schild-knecht, durch Georg Schwarßenberger befeßt. Er rührte aus einerStiftung des Reinold z. Guldenfchaffund feiner Ehefrau Grethe vom Jahre 1311 her (z. Jungen, F. G. Ch. III, f. 61).

6 (Zu S. 116). Es ßnd die Eheberedung des Friele zur Laden mit Elsge Wyrich von 1386, die Sühne mitPaße Blasofen von 1420, die Urkunden von 1422 u. 26 für Eisgen z. Gudenberg, die Theilung des Nach-laffes derfelben von 1433, das Teßament des Friele und der Elfe Hirz von 1439, Selgerätßiftung derfelbenvon 1444, Quittung über die Selmeffe für Friele zu Eltville von 1456. Nur die Eheberedung der EisgenVißthum wurde dem J.M. zumjungen vonJ.Marq.v. Glauburg 1643 aus einem altenRegißer mitgetheilt.

7 (Zu S. 116). Im zum Jungenfchen Rothbuch ßeht S. 443 ff.: Verzeichniß unterfchiedlicher des Gefchlechtsderen zum Jungen. Extractum ex Jo. Friderici Fausten v. Aschaffenburg observationibus.

(Zu S. 124). Nach Baur (heff. Urkunden III, N. 1472) habe am 28. Juni 1385 Pedir Dulin feinen 3. Banngewonnen über 8 Pfd. Heller auf ganz demfelben Haufe.

(Zu S. 125). Die Befprechung des Inhalts diefer Urkunde findet ßch unter VIII C.

(Zu S. 125). Oben heißt der Bruder Henrich.

11, 12, 13, 14 (Zu S. 125). Der Käufer heißt oben und fpäter wieder Heinrich.

15 (Zu S. 126). Es irrigalles abgefchrieben worden.

(Zu S. 126). Die Copie hatverliehen.

(Zu S. 126). Die Copie hatDrefen.

(Zu S. 126). Abk. für Schilling.

(Zu S. 126). Der Hof zum kleinen Birbaum zu Mainz lag 1401 auf dem Ort gegen der Bechtermünzeüber bei St. Chrißoph (Bockenheimer, die Zinsbücher des Spitals zum h. Geiß, S. 13, N. 94). 1370 ßießder Giebel zum Birbaum hinten an den Garten des Herrn Jacob zum Efelweck (Orig. Urk. im fürßl.Ifenburgifchen Archive zu Birßein). 1463 kamen beide Häufer zum Birbaum, unbekannt wie, anLudwig v. Ifenburg, Grafen zu Büdingen (Gudenus, Codex dipl. II, S. 513).

(Zu S. 126). Zweifelhaft ob nicht hl (Abk. für heller).

(Zu S. 126). Darunter gefchrieben.

(Zu S. 127). Uebergefchrieben.

(Zu S. 127). Korrigirt ausfryttag.

(Zu S. 127). Ueber 5 1 / 2 Centim. Abßand.

(Zu S. 127). Ueber 1V 2 Centim. Abßand.

(Zu S. 127). Friele Gänsfleifch, der Vater der Kinder, hatte 1429 auch eine Leibrente von 26 fl. von derStadt Straßburg zu beziehen (Sauer, Bibliographe alsacien IV, p. 202).

(Zu S. 127). Korrigirt ausauch.

(Zu S. 127). Schuldig ßeht doppelt.

(Zu S. 127).im geßrichen.

(Zu S. 127).hat geßrichen.

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