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Festschrift zum fünfhundertjährigen Geburtstage von Johann Gutenberg / im Auftr. d. Stadt Mainz hrsg. von Otto Hartwig
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DIE URKUNDLICHEN NACHRICHTEN UBER JOHANN GUTENBERG.

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V. Zeugenliste des Klägers Jörg Dritzehn.(Ms. B, Blatt 44 a ).

Dis Jerge Dritjehen worheit gegen Hans G ütenberg. 117

Item lütprießer zu Sant Martin [= PeterEckart, Zeuge S].

Item Fridel von Seckingen [Z. 13].

Item Jocop Imeler.

Item Hans Sydenneger [Z. 3].

Item Midhart Honöwe.

Item Hans Schultheis, der holtjman [Z. 4],Item Ennel Dritjehen, ßn husfröwe [Z. 2].Item Hans Dünne, der goltfmit [Z. 75].Item meiper Hirtj.

Item Heinrich Bipnger.

Item Wilhelm von Schütter.

Item Wernher Smalriem [Z. 6].

Item Thoman Steinbach [Z. 9].

Item Safpach Cunrat [Z. 5],

Item Mai

Item Lorentj, Gutenbergs kneht, vnd pnfröwe [Z. 70]. 118

Item Reimbolt von Ehenheim [Z. 1 7].

Item HansIX jorvonBifchoffsheim [Z. 72]. 119

Item Stöffer Nefe von Ehenheim. 120

Item Berbel, das dein fröwel [Z. 7].

Item her Jerge Saltjmütter.

Item Heinrich Sidenneger.

Item ein brieff über x lb. gelts, hant dieherren zum jungen Sant Peter herAndres verfemt.

Item ein brieff über II. lb. gelts, hant dieWurmfer ouch.

Item Hans Roß, der goltfmit, vnd pn fröwe.

Item her Goffe Sturm zu Sant Arbegaß.

in Verwör.

VI. Urtheilsspruch des Rathes zu Strassburg vom 12. Dec. 1439.

Aus dem Protokoll der Kontraktstube,

Anno M°cccc°. tricesimo nono.

(Ms. C., ohne Blattangabe).

Wir Cune Nope der meißer vnd der rat zu Straßburg thun kunt allen den, die difenbrieff fehent oder hörent leßen, daß für vns kummen ift Jerge Dritjehen, vnfer burger,im namen pn felbs vnd mit vollem gewalt Clauß Dritjehen, pns bruders, vnd vorderteanHansGenßefleifch von Ment? genant Gutenberg, vnfern hinderfoß,vnd fprach: alßhette Andres Dritjehen, pn bruder felige, ein erber gut von pme vatter feligen geerbet,vnd deßelben pns vetterlichen erbs vnd guts etwa vil verfetjet vnd darus ein trefflichfumme gelts broht, vnd wer alfo mit Hanß Gutenberg vnd andern zu einer gefell-ßiiafft vnd gemeinjchafft kommen, vnd hett folch gelt in diefelbe gemeinfehafft zu HansGutenberg geleit, vnd hettent gut zit ir gewerbe mittenander gemäht vnd getriben,des pe auch ein mychel teil zufammen broht hettent. So were auch Andres Dritjehenan vil enden, do pe bli vnd anders das darzu gehört kaufft hettent, bürge worden, daser auch vergolten vnd bezalt hette. Alß nu derfelbe Andres von tode abegangen were,hette er vnd pn bruder Clauß ettwie dick an Hannß Gutenberg gefordert, daß er pean irs bruder feligen ftat in die gemeinjehafft nemen folte oder aber mit inen überkommenvmb folich ingeleit gelt, fo er zu im in die gemeinfehafft geleit hette. Das er aber allesnie getun wolte vnd ßch domit behülffe, daß Andres Dryzehen folich gelt in die gemein-fehafft zu im nit geleit haben folte, do er aber hoffte vnd truwete erberlich zu erzügen,wie er dovor geret hette, daß das alfo ergangen were, vnd darvmb fo begerte er nochhütbitage, daß Gutenberg in vnd pn bruder Clauß in ir erbe vnd in die gemeinfehafftan irs bruder feligen ßat fe^en oder aber folich ingeleit gelt von irs bruder feligen

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