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370. Der kurfürßliche Siegelbewahrer Ivo Wittig aus Hamelburg, Kanoniker des S. Victorltifts zu Mainz (als jolcher im Bruderfchaftsbuch erwähnt), war ein Verehrer Gutenbergs , der deffen Ruhm auchliterarifch verbreitete [vgl. H. Heidenheimer, „Johannes Gutenberg in den Schöfferfchen Drucken desdeutfchen Livius“ in der Zeitfchrift für Bücherfreunde Jahrg. II 1898/99 S. 368 f]. Ivo Wittig, der keines-wegs, wie Heffels phantaßrt hat, ein Verwandter Gutenbergs war, kannte die Mainzer Ueberlieferungüber den Urheber der Typographie aus be[ter Quelle und verewigte den Ruhm des Erfinders auf einemDenkpein, „in lapide, qui jurisperitorum domus interiori pillicidio fubiectus ep,“ wie Nie. Serarius,Mogunt. rer. libri V (1604) S. 159 mitgetheilt hat. Die Inphrift lautete folgendermaßen :
Jo. Gutenbergenfi Moguntino,qui primus omniumlitteras aere imprimendas invenit,hac arte de orbe toto bene merentiJvo Wittigips
hoc faxum pro monumento pofuitMDiiii.
INHALTSÜBERSICHT.
VorwortNr. I*Nr. II*Nr. III
Nr. IVNr. V*Nr. VINr. VII
Nr. VIIINr. IXNr. X*Nr. XI
Nr. XIINr. XIIINr. XIVNr. XVNr. XVINr. XVII
Vergleich der Gefchwißer Gutenberg mit Frau Paße Blashoff. 1420 .
Uebertragung einer dem Friele und Joh. Gutenberg zupehenden Leibrente. (1427/28)Abkommen zwifchen Elfe zu Gutenberg und der Stadt Mainz über eine Joh. Gutenberg
ausgefeßte Leibrente von 13 Gulden. 16. Jan. 1430 .
Mainzer Rachtung vom 28. März 1430 [Taf. 5].
Theilung der Hinterlaffenfdiaft der Elfe Gutenberg. 2. Aug. 1433 .
Joh. Gutenberg giebt in Straßburg den Mainzer Stadtfehreiber Nikolaus frei. 14. März 1434.Uebereinkommen zwifchen joh. Gutenberg und Mainz betr. einer von feinem Bruder Friele
abgetretenen Leibrente. 30i Mai 1434 ..
Vermerke in der Mainzer Stadtrechnung von 1436 [Taf. 6].
Einträge im verlorenen Straßburger Helbeling-Zollbuch. 1436/40 .
Klage der Ennelin zur Iferin Thüre gegen Gutenberg . 1437 .
Die verlorenen Straßburger Prozeß-Akten von 1439 [Taf. 7] . . .
I Zeugenausfagen für Jerge Drißehn (Zeuge 1—13).
II Zeugenausfagen für Joh. Gutenberg (Zeuge 14—16).
III Klage des Lorenz Beildeck gegen Drißehn.
IV u. V Zeugenlipen der beiden Parteien.
VI Urtheilsfpruch des Rathes vom 12. Dec. 1439 .
Ueberlieferung.
Aechtheit der Akten.
Inhalt ..
Ergebniffe . ... . ..
Gutenberg als Bürge für den Straßb. Edelknecht Joh. Karle 25. März 1441 [Taf. 8. 9]Gutenberg als Schuldner des S'. Thomas-Stifts in Straßburg . 17. Nov. 1442 [Taf. 10]
Einträge im verlorenen Straßburger Helbeling-Zollbuch. 1442/44 .
Aus Straßburger Armagnaken-Akten. Gutenberg auf der Lipe der Conpofler (1443) [Taf.ll]Gutenberg in dem Aufgebot der Goldfehmiede zu Straßburg 22. Januar 1444 [Taf. 11]Vermerke in den Rechnungsbüchern von S. Thomas zu Straßburg . 1444/45—1457/58[Taf. 12. 13].
Nr. XVIII* Gutenberg empfängt durch Arnold Gelthuß in Mainz 150 Gulden. 17. Okt. 1448 [Taf. 14]Nr. XIX Gutenberg als Zeuge in einem Mainzer Notariatsakt. 3. Juli 1453 [Taf. 15]
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