ZUR FRÜHESTEN VERBREITUNG DER DRUCKKUNST.
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von Thomas de Aquino habe ich in dem mit dankenswerter Bereitwilligkeit hierher gefandten Exem-plar der Königl. Hof- und Staatsbibliothek zu München benußen können.
23. Wyß, Centralbl. f. Bibliotheksw., IV S. 412/13.
24. Vgl. u. a. Heffels, Gutenberg , S. 145; v. d. Linde, Buchdruckerkunß, S. 914 ff.
25. Wetter, Buchdruckerkunß, S. 476.
26. De l’origine de l’imprimerie, II S. 4ff.
27. Gutenberg , S. 147. — Auf die Phantaßen Faulmanns, Die Erfindung der Budidruckerkunft, S. 63, 88,151, über einen Jakob von Sörgenloch (Jakob Gutenberg), der das Catholicon gedruckt und feine Druckereiden Bechtermünze überlaffen haben foll, braucht hier nicht eingegangen zu werden (vgl.Wyß, Central-blatt f. Bibliotheksw., VIII S. 553).
28. unum vel plura quotquot iuxta rei exigentiam neceffaria fuerint inftrumentum vel inftrumenta conficiaut fcribi beftimmt die Appellatio ftudii Heydelbergenfls 1461 in der Bifchofsfehde (Handfchrift der MainzerStadtbibliothek II Nr.219, S. 48). Das Schriftftück foll alfo im Druck (confici) oder handfchriftlich (fcribi)verbreitet werden. Der Ausdruck conficere, wo es (Ich nur um gedruckte Schriften handeln kann, kommtöfters in der Handfchrift vor.
29. Vgl. Schaab, I S. 388 ff; Wetter, S. 474ff; v. d. Linde, Buchdruckerkunß, S. 902.
30. Die Nachricht findet ßch bei Serarius (Joannis Rer. Mog. scriptores, I S. 119/20). Bernard, De l’originede l’imprimerie, II S. 16 und v. d. Linde, Buchdruckerkunß, S. 113, fchenken ihr keinen Glauben. Aufeine finanzielle Betheiligung an Gutenbergs Unternehmungen im Allgemeinen fchließt aus der Nach-richt mit Recht Steiff in der Allgem. Deutfchen Biographie, XXI S. 548/49.
31. z. B. im Güterverzeichniß des Petersftiftes in Mainz (Stadtbibliothek, Urk. St. 236), S. 89.
32. v. d. Linde, Budidruckerkunft, S. 917.
33. Das Exemplar des Tractatus de celebratione miffarum (v. d. Linde, Budidruckerkunft, S. 70ff; Heffels,Gutenberg, S. 107) mit der handfdiriftlichen Notiz, die Numeifter als Gehülfen Gutenbergs bezeichnet,hat fich allerdings noch nicht wiedergefunden; Fifdiers Angabe verdient aber Glauben. Es kommenin diefer Zeit in Mainz zwei Cleriker mit Namen Johannes Numeifter urkundlich vor. A. Claudin,Origines de l’imprimerie ä Albi en Languedoc (1480—1484). Les pörögrinations de J. Neumeifter . . .,Paris 1880, theilt feinem Numeifter Drucke zu, mit denen diefer nichts zu thun haben kann. EinJohann N. iß immer in Mainz geblieben und hat fpäter (1479) hier den Turrecremata gedruckt. Ananderer Stelle wird auch auf diefe Frage zurückzukommen fein.
34. Roth, Die Druckerei zu Eltville , S. 10; er läßt überhaupt fogleidi nach Beendigung des Catholicon dieDruckereieinrichtung, vielleicht auch nur die Gußformen zum Anfertigen neuer Catholicontypen, vonGutenberg mit Einwilligung Humerys an Heinrich Bechtermünze nach Eltville übergehen.
35. Dziatjko, Gutenberg , S. 50.
36. Faulmann, Die Erfindung der Buchdruckerkunß, S. 154.
37. Rheingauifche Alterthümer, S. 136.
38. Buchdruckerkunß, S. 74.
39. In der Mainzer Stadtbibliothek. Die Urkunde beginnt: Ich wygandus fpiß von orthenberg bekennenmich offenlichen In diffem briff, das Ich czu Erbe beßanden han eyn huß gelegen uff dem acker genantzu der fleyßen zufchen dem huß zum hantfaß vnd dem huße zum roß vor mich und annen von brußel(Bruchfal) vnd vnfer beider kinde . . .
40. Lettres d’un bibliographe, V S. 220 ff.
41. Haarlem the birth-place of printing, not Menß, S. 62ff.
42. Buchdruckerkunß, S. 902.
42a. Heffels, Haarlem not Menß, S. 62.
43. Falk, Centralblatt f. Bibliotheksw., V S. 306 ff. — Iß Humery überhaupt Geißlicher gewefen? Daß erin Frankfurt hat predigen wollen, iß, wie wir fpäter fehen werden, wohl anders aufzufaffen.
44. Dziatjko, Gutenberg , S. 50. — K. Menzel, Diether von Ifenburg (1868), S. 173 Anm. 19; Wetter, Buch-druckerkunß, S. 521; Schaab, Buchdruckerkunß, I S. 417 ff; L. Bechßein im Serapeum, I S. 305 ff undDeutfehes Mufeum, I S. 109ff, II S. 141 ff; H. Klemm, Befchreib. Catalog feines bibliographifchenMufeums, S. 19, und fonß.
45. Meisner und Luther, Die Anfänge der Buchdruckerkunß, in der Zeitfchrift für Bücherfreunde, 1899/1900,Heft 11/12, S. 448.
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