218 IV. DIE INTERVALUTARISCHEN BEZIEHUNGEN DER PESETA SEIT 1883.
haft gehalten hatten, wurde damals vernichtet. Der Gesamt-weinexport Spaniens ging von 304 Millionen Pesetas des Jahres1891
auf 142 Millionen im Jahre 1892
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1893
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1894 zurück.
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Das Agio stieg infolgedessen und bewegte sich1892 zwischen 21% und 11%
18931894
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Da das Agio für die nationale Industrie gleichzeitig einenSchutzzoll wie eine Ausfuhrprämie bildete, konnte sich dieseeinigermaßen entfalten, und es entstanden damals in Kataloniengroße Textilfabriken, in Vizkaya Eisenminengesellschaften, inAsturien wurde der Kohlenbau in großem Maßstabe aufgenommen,und der Gesamtwarenabsatz nach dem Auslande hob sich be-deutend. Die Ausländer, Franzosen und Engländer, wandteninfolge des Aufblühens des Landes ihr Interesse ihm wieder zuund kauften die billige spanische Rente zurück, welche sie1890-1892 abgestoßen hatten, so daß während des Jahres1894 und der ersten beiden Monate des Jahres 1895 130Millionen Pesetas in spanischen Papieren nach dem Auslande,besonders nach Frankreich, exportiert wurden.
Das Agio ging, da französische Zahlungsmittel nun stärkerangeboten wurden, im März 1895 bis auf 7% zurück und er-reichte damit seinen niedrigsten Stand seit dem Krisenjahr1891. Trotz des Wachstums der Notenzirkulation, die bis über900 Millionen Pesetas gestiegen war, senkte sich entgegen denProphezeiungen der Quantitätstheoretiker der Frankenkurs.
Auf Grund dieser Besserung der Valuta erwachte in denSpaniern die Hoffnung, es würde ihnen gelingen, das Auslanddurch Warenabsatz von sich abhängig zu machen, so daß diePeseta den Paristand mit dem Franken erreichen würde. Eskam ihnen aber nicht zum Bewußtsein, daß bei sinkendem Agioder Warenimport steigen und der Export wegen Minderung desim Agio liegenden Schutzes nachlassen würde, wodurch sich