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Das Geldwesen Spaniens seit dem Jahre 1772 / Fritz Rühe
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IV. DIE INTERVALUTARISCHEN BEZIEHUNGEN DER PESETA SEIT 1883.

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Namentlich die Ausdehnung der garantierten Personal-kredite trug zur Erweiterung der Notenemission bei. Da dieseGeschäfte aber auf durchaus sichern Grundlagen bei Haf-tung von mindestens 3 Personen beruhten, lag wohl für dieBank kein Grund vor, Kredite zu verweigern und die Noten-ausgabe einzuschränken. Infolgedessen war die Notenemission,wiewohl der Staat bis zum Ende des Jahres 1903 450 MillionenPesetas Kolonialanweisungen der Bank zurückgezahlt hatte,folgendermaßen gestiegen:

Ende des Jahres 1899: 1518 Millionen Pesetas

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1900: 1592

1901: 1639

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1902 1623

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1903: 1608

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So fand denn Jahre hindurch ein beständiges Ringen desStaates mit der Bank um die Valuta statt.

Solange aber keine Einheitlichkeit in der Währungspolitikbestand, war eine Besserung der Währungsverhältnisse aus-geschlossen. Wir sehen aber weniger in den verschiedenenAnsichten der Regierung und der Bankleitung über die Artund Menge der Umlaufsmittel, sondern in der Differenz derMeinung über die Heilung der Valuta überhaupt die Ursachendafür, daß keine Besserung eintrat.

Die Regierung war bestrebt, eine Besserung der Wechsel-kurse herbeizuführen, hatte aber noch nicht die richtigen Mitteldazu erkannt, die Zentralbank aber , deren elementarste Pflichtder Schutz der Werteinheit Spaniens gegen die Valuten desAuslandes war, hatte noch nicht das Bewußtsein exodromischerAufgaben, trieb im Gegenteil in ihren Devisengeschäften eineder Exodromie entgegengesetzte Politik.

Unter dem hohen Agio hatten nun besonders die mitausländischem Kapital gegründeten Eisenbahn- Aktien- Gesell-schaften schwer zu leiden, wodurch wiederum der Staat wegender dadurch entstehenden Steuerausfälle sehr geschädigt wurde.Neuanlagen, Erweiterungen und Verbesserungen der Transport-mittel fanden infolgedessen ebenfalls lange Zeit schon nicht