Interessen der Gesellschaft zuungunsten des Fiskus wahrgenom-men hätte, ist demgemäß eine Beleidigung des Schiedsrichtersdes Reichs. Die Gesellschaft ist bei diesem Schiedsspruch mit ihrenAnsprüchen unterlegen. Die von Herrn Helfferich gewellte Her-stellung einer Beziehung zwischen der schiedsrichterlichen Tätig-keit Erzbergers und seinem späteren Eintritt in den Aufsichtsratder Gesellschaft entbehrt jeder Grundlage, ist völlig gegenstands-los, ist in bestimmter Absicht konstruiert. Tendenz und Mache.
Die beiden Primeurs des Herrn Helfferich, mit denen er dengroßen Wurf zu machen gedachte, waren ein Hieb in dieLuft. Herr Erzberger wird sich durch solche, gegen seine Per-sönlichkeit gerichteten, aber gänzlich unzulänglichen Mittel nichtabhalten lassen, das Sabotagewerk des Herrn Helfferich zu durch-kreuzen, und seine Steuerpläne so durchzuführen, wie es im In-teresse des Reichs notwendig ist. Wenn Herr Helfferich zumSchluß vom „Krebsschaden Erzberger" spricht undfragt, ob Deutschland daran zugrunde gehen soll, so fordert dieseFrage folgende Antwort heraus:
Wenn das Deutsche Reich und das deutsche Volk nahe an denRand des Abgrundes geführt worden sind und jetzt am Randedes Abgrundes stehen, so hat gerade Herr Helfferich sein ge-rütteltes Maß Schuld daran. Unter seiner Aegide sind diePläne inauguriert und gefördert worden, die auf eine Aus-beutung Belgiens zielten. Unter seiner Aegide sind die schwer-industriellen Aspirationen auf Belgien organisiert worden. Erwar der Exponent jener verhängnisvollen Politik, die einegeradlinige Politik gegenüber Belgien zu hintertreiben wußteund die das Deutsche Reich und das deutsche Volk dadurch inden Zusammenbruch geführt hat, auf dessen Trümmern es jetztwieder aufzubauen gilt.
(Helfferich in der „Kreuz-Zeitung " vom 23. Juli.)
Auf meine Feststellungen in Nr. 337 der „Kreuz-Zeitung "antwortet Herr Erzberger heute in der „Deutschen AllgemeinenZeitung". Meine Feststellung, daß seine Unwahrhaftig-keit weltkundig und gerichtsnotorisch ist, glaubt er als „alte,