DAS GESCHLECHT GÄNSFLEISCH. V. JOHANN LEHEIMER, GUTENBERGS OHEIM.
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Zeichnungen Orts zum Jungen, damals nur Jakop zu Lichtenberg und Peder zu Lichten-berg ; erfterer mit einemStern in der Schildesmitte, als Beizeichen. Man darf alfo annehmen,dag das Haus zum Efelwecke allein dem Pederman (zum Jungen) zum Efelweck gehörte.Es ift nicht (icher, ob der Herr Jakob zum Efelwecke, der im Jahre 1370 einen Grenzßreitmit dem Beßtjer des an den Garten zum Efelwecke anßoßenden Hofes zum Birbaumhatte, ein zum Jungen war, oder ob er bereits dem jüngeren Gefchlechte mit dem Flügel-wappen angehörte (Urkunde v. 2. Juli im fürfil. Ifenburgifchen Archive zu Birftein).
V. Johann Leheimer, Guten- Am 17 - November 1442 wird in einer StraßburgerbergS Oheim und seine Urkunde (ßehe hinten bei K. Schorbach) erwähnt,
Halbgeschwister Wirich. H daß w“ ,e H n T g ”“ f s,ac " “ ainz , fa ! len -
ö den Wiederkaurszins von feinem Oheim Johann
Leheimer ererbt habe. Das nachßehende Schema zeigt die Art diefer Verwandtfchaft:
ENNECHIN ZU FÜRSTENBERG (IV 7)
(1358), 1385 f.
Erjler Ehemann: Zweiter Ehemann:
JEKEL RODE zu FürJVenberg. WERNER WIRICH zum [leinen Krame (IV 6).
1358, ca. 1365 f. 1370—1400, 1402 f.
GRETE WIRICH. ELSE W. (IV 3).
1422. 1386—1430, 1433 f.
Ehemann: FRIELE G. zur Laden,zu Gutenberg .
1372 f 1419.
FRIELE ELSE. HENNE G.
G. z.L. z. G. 1414—1443. gen. Gutenberg .
1420 f 1447. Ehemann: 1420—67, 1468f.
CLAUS VITZTHUM.
1411, f 1449/50.
Die Urkundenbeilage X, I von 1385 beweift, daß Werner Wirich, der Großvater Guten-bergs , einen Stieffohn Namens Henne hatte, der noch in Gemeinfchaft mit feinem Stief-vater ftand. Da die Gattin und Mutter bei diefem Anlaß nicht erwähnt wird, fo war pedamals bereits verßorben. Ihren und ihres erßen Ehemannes Namen lernt man auseinem zum Jungenfchen Urkundenauszug kennen. Am Sonntag Exaudi 1402 bekennenGardian und Convent der Barfüßer zu Maint?, daß pe Junker Jeckein Roden feel. zuForßenberg und Jungfrau Ennechin feel., feine Hausfrau, die Vater und Mutter warenRichter Johann Leheymers, die in ihrer Kirche begraben find, eine ewigejahrzeit haltenfüllen (Fichard, G. G., N. 98, Fürftenberg II, A). Da Elfe Wirich (chon im Jahre 1386heirathete, auch eine ältere Schwefter Grete hatte, fo mußJeckelRode, der erfteMann derEnnechin, fpäteßens ca. 1365 verftorben fein. Er ift in einem 1358 als Zeuge vorkommendenJeckel zum Fürftenberg wieder zu erkennen, in einer Urkunde, laut welcher HermannSchilling zu Fürftenberg und feine Ehefrau Adelheid von Dietrich v. Gudenberg mit einemLehen zu Aßheim beliehen wurden (z. Jungen, F. G. Ch. III, f. 277’).
Da Jeckel von feinem Sohne den Beinamen Rode erhält, diefer Sohn auch ein ganzanderes Wappen führte, als das Fürftenbergißhe, fo wird nicht er, fondern feine Gattin