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K. SCHORBACH
er hab folches || felber mußen beczalen, das ßch driffet 248 an dritthalp hundert güldenzu guter rechnung. Vnd want nuJohann GuttenbergH ym folchen folt, 249 nemlididie feß gülden geltsvon den erßen achthundert vnd dan auch den folt von den vberigenachthundert || gülden, nyeußgeracht noch beczalt hat, vnd er den felben folt furtervndercrißen vnd juden hab mußen ußnemen vnd || do von feßvnddryßig gülden vngeuerlichzu guter rechnung zu gefuch 250 geben, daz ßch alfo zufammen mit dem heubpt- || geldvngeuerlich drifft an zweytufent vnd zwenczig gülden, vnd furdert ym folchs als an ßnß^iaden ußzuriditen vnd || beczalen etc.
Dar uffjohan Guttenberg geantwert hat, daß ym Johann Fuß acht hundert güldenverlacht folt hain, mit folchem gelde er ßn ge- || czuge 251 zuridhten vnd machen folte vndmit folchem gelt ßch zu freden vnd in ßnen nocz verßellen mochte, vnd folche geczugedes egenanten || Johann pffant ßn folten, vnd das Johannes ym jerlichen dryhundertgülden vor koßen 252 geben vnd auch geßnde lone, 253 hußzinße, permet, 254 1| papier ,dinte 255 etc. verlegen folt. Wurden ße alsdan furter nit eins, fo folte er ym ßn acht hundertgülden widdergeben vnd fol- || ten ßne geczuge ledig ßn. Do by wol zuuerßeen fy, daser folch werck mit ßnem gelde, das er ym uff ßn pffande geluhen || hab, volnbrengenfolt, vnd hoff, das er ym nit pflichtig fy geweß, folch achthundert gülden uff das werdeder bucher 256 zulegen. || Vnd wie wol auch in dem czettel begriffen fy, das er ym vonyddem hundert feß gülden zu gölte geben foll, fo hab doch || Johannes Fuß ym zugefagt,das er folcher verfoldunge 257 nit begere von ym zunemen. So ßn ym auch folch acht-hundert gülden || nit alle vnd alßbalde noch inhalt deß czettels worden, als er das in demerften artickel ßner anfprach gerne [1] det 258 vnd für-1| gewant 259 hab, vnd von der uberigenacht hundert gülden wegen begerter ym 260 ein rechnung zuthun. So geftett er auch ym ||keins foltes noch wuchers vnd hofft, ym im rechten dar vmb nicht pflichtigk ßn etc. Wiedan folch anfprach, antwurt, wid-||derred vnd nachrede mit den vnd viel andern Wortengeludet hait, do fprechen wir zum rechten :
Wan 261 Johann GuttenbergH ßn rechnung gethain hat von allen innemen vndußgeben, daß er uff daz werde zu irer beider nocz ußgeben hait, was || er dan men 262gelts dor über enpfanngen vnd ingenummen hait, das fall in die achthundert gülden ge-rechent werdenn. || Wer es aber, das ßch an rechnung erfunde, das er ym me dan achthundert gülden her uß geben hette, die nit in ieren || gemeinen nocze kummen wern, faller ym auch widder geben. Vnd brengt Johannes Fuft by mit dem eyde oder redlicher ||kuntfehafft, das er das obge(chrieben gelt uff gulte ußgenummen vnd nit von ßnem eigengelde dar geluhen hat, || fo fall im Johann Gutenberg folch gulde auch ußriditen vndbeczalen nach lüde 263 dez Zettels.
Do folch rechtfpruch, als || itjgemelt iß, in by wefen der vorgenanten hern, Heinridis etc.,Heinrichs vnd Bechtolffs, diener des genanten Johann Guttenbergk|| gelefen wart,der ieztgenante Johann Fuß mit uffligenden fyngern lyplichen uff die heilgen in myneroffenbar [chribers || hant, das alles in einem zettel noch lüde des rechtfpruchs, den er mirdan alfo ubergap, begriffen gancz war vnd || gerecht wer, fwure, geredt vnd gelubt, 264als ym got foll helffen vnd die heilgen vngeuerlich, vnd ludet der egenant || zedel vonwort zu wort alfo:
Ich Johannes 265 Fuft han ußgenummen fechczendehalp hundert gülden, die JohannGuttenberg || worden vnd auch uff vnfer gemein wergk gangen ßnt, do von ich dan