240
K. SCHORBACH
60. Nach Heffner (a. a. O. S. 171) mußte man glauben, es fänden ßch nur 2 folcher Poßen.Ich verzeichne für künftige Benußer alle diefe Einträge zur leichteren Controle.
1 .
Dominica Quasi Bl. 20 b , Spalte I Z. 13.
14.
Dominica SimonisetjudeBl.31 ®,IZ.23 v.u.
2.
99
Jubilate Bl. 21®, II, Z. 5.
15.
99
Martini Bl. 31 b , II Z. 31.
3.
99
Vocem Jocundidatis Bl. 22®, I,
16.
99
Katherine Bl. 32 b , I Z. 28.
Abfaß 2 Z. 7.
17.
99
poß Nicolai Bl. 33®, II Z. 29 f.
4.
99
Pentecoßen Bl. 22 b , II Z. 5 v. u.
18.
99
poß Thome Apoß. Bl. 34®, I
5.
y>
Johannis Baptiße Bl. 24®, I Z. 29
Z. 15 v. u.
[zwei penßen].
19.
99
poß Circumcis. Domini Bl. 34 b ,
6.
99
Kiliani Bl. 25®, I Z. 13.
I Z. 15 v. u.
7.
99
Magdalene Bl. 25 b , I Z. 5 v. u.
20.
99
poß Antonii Bl. 35®, II Z. 6.
8.
99
Ad vincula Petri Bl. 26 b , I Z. 27.
21.
99
poß Purific. Marie Bl. 35 b , II
9.
99
poßAffumpt. Marie B1.27®, II Z.ll.
Z. 9 v. u.
10.
99
poß Decollat. Johannis Bapt. Bl.
22.
99
Invocavit Bl. 36 b I Z. 26.
27 b , II Z. 4 v. u.
23.
99
Oculi Bl. 37 ®, II Z. 8 v. u.
11.
»
poßExaltat. CrucisB1.28 b , II Z.25.
24.
99
Judica Bl. 38®, II Z. 15.
12.
99
poß Michaelis Bl. 29 b , I Z. 15 v. u.
25.
99
Pafche Bl. 39®, II Z. 12 f.
13.
99
poß Dyonißi Bl. 30®, II Z. 5 v. u.
Zwei diefer Einträge (Nr. 1 und 5) findet man auf unferer Tafel 6 unten facßmilirt.
61. Die Silbermünze Turnos (groffus Turonenfis) hatte damals in Mainz einen Werth von 54 Pf., einSchilling von 27 Pfennigen. Die Jahresrente betrug alfo 26x16x27 Pfennige u. W. = rund 112 Mark.
62. Die von Heffner (a. a. O. S. 171) an diefe Rente geknüpfte Folgerung, die Fürfprache Straßburgs (1434)werde ihre Auszahlung bewirkt haben, iß natürlich grundfalfch, weil die Rente ja erft von 1436 datirte.V. d. Linde III S.748 hat dies unbefehen nachgefchrieben und zwar, ohne feine Quelle deutlich zu nennen.
63. Die Rechnungsbücher im Archiv zu Würzburg find von Heffner nicht annähernd ausgefchöpft. So fandich in der Stadtrechnung 1410/11 den Vater Gutenbergs unter verfchiedener Bezeichnung als Renten-empfänger. Auch über andere Glieder der Familie Gensfleifch begegnen verfchiedene von Heffnerüberfehene Stellen.
64. Diefe Bezeichnung führte das Zollbuch nach der berechneten Grundtaxe von einem Helbeling d. h.V 2 Pfennig von 1 Maß Wein. In der Verordnung über das Weinungeld heißt es in den Straßb. Stadt-ordnungen Bd. 19 Bl. 40: „daz menglich in unfer ßat und burgban von iedem ome wines, den mantrincket, 1 ß d. geben fol oder von der moffe einen helbling“ (15. Jahrh.). Ueber die Einrichtung desZollregifters findet ßch in Wenckers Collectaneen erwünfchte Auskunft. Die Folge der Rubriken warzuerß diefe: 1. Die Herren zu der hohen Stift. 2. Die Herren-Clößer. 3. Die Frauen-Clößer. 4. DieConßofeler. 5. Die Zünft nach einander. 6. Dis ßnt die Perfonen dienent mit den Conßofelern. Zuleßtals Anhang die Gotteshüfer und die mit niemand dienen. Ueber die fpäteren Bücher fügtWencker noch eine Bemerkung hinzu, die uns befonders interefßrt: „In folgenden Büchern de annis30.40.50.60 interdum ordo mutatur vnd wird nach der Conßofeler Rubrick gefeßet: die Noch-Con-ßofeler, welches hier die 6. iß. Die Gotteshüßer vnd Sammenungen wie auch der Stette Dienerhaben befondere Rubricken nach denen Zünfften, vnd dann zu letß die mit niemand dienen.“
65. Zeitfchrift für die Gefchichte des Oberrheins N. F. VII S. 594.
66. Das Datum bei v. d. Linde, Gutenberg Urk. VIII ift falfch auf den 13. Juli berechnet. Der Margarethen-tag wurde in Straßburg am 15. Juli gefeiert, der im Jahre 1439 auf den Mittwoch fiel; alfo war derDonnerßag vorher der 9. Juli.
67. Centralblatt für Bibliothekswefen VIII S. 558.
68. Zeitfchr. f. Gefch. d. Oberrheins N. F. VII S. 587 f und Sammlung bibl. Arbeiten VIII S. 53 Anm. 7.
69. Im Liber donationum I des Straßb. Frauenhaus-Archivs fand ich außer den vorn mitgetheilten Stellenauf Bl. 261 b eine Dina dicta zu der yfferin dür uxor Johannis de Mülnheim und Bl. 310 b einen Rul-mannus dictus zu der yferin türe, beides Einträge des 14. Jahrh. Ueber das Stammhaus der Familie vgl. Ch.Schmidt, Straßburger Gaffen- u. Häufer-Namen 2. A. S. 169 und Seyboth , Das alte Straßburg S. 66, 24.
70. Der von Dziaßko (Samml. bibl. Arbeiten VIII S. 53 Anm. 17) ausgefprochene Zweifel wird befeitigtdurch die Einleitung zum Bürgerbuch von 1440 ff, welche jeßt bei Eheberg, Verfaffungs-, Verwaltungs-u. Wirtfchaftsgefchichte der Stadt Straßburg (1899) S. 110 f abgedruckt iß.