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Festschrift zum fünfhundertjährigen Geburtstage von Johann Gutenberg / im Auftr. d. Stadt Mainz hrsg. von Otto Hartwig
Entstehung
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DIE URKUNDLICHEN NACHRICHTEN ÜBER JOHANN GUTENBERG .

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200 .201 .202 .203.

Biographie 40 (1896) S. 72528, wo weitere Literaturangaben zu finden. Ueber die Familie Waldvogelvgl. Centralbl. f. Bibliotheksw. XVI S.500L Als Erfinder wurde Waldvogel nur von dem französ.Buchdrucker J. Pinfard aufgeftellt, dem aber Niemand zugeßimmt hat.

Das Kloßer lag an der 111; vgl. Silbermann, Local-Geßhichte der Stadt Straßburg (1775) Plan VIII, g.An der Stelle, wo dasfelbe geßanden haben (oll, im Jahre 1894 vom Straßb. Gemeinderath aufGrund einer Stiftung ein Denkßein errichtet worden mit folgender Infchrift:Hier auf dem GrünenBerge wurde die Buchdruckerkunß erfunden und von hier aus wurde das Licht in die Welt verbreitet.Nach Dziaßko, Samml. bibliothekswiffenfchaftlicher Arbeiten XIII, S. 44.

Kapp, Gefch. des deutfchen Buchhandels I, S. 34.

Er gehörte übrigens einem bürgerlichen Gefchlechte an; vgl. Kindler v. Knobloch, Das goldeneBuch von Straßburg S. 343.

Diefe Zeile als Ueberfchrift vom Schaffner zu S. Thomas, Heinrich Günther, hinzugefügt.

Die Abkürzung im Ms. zeigt, daß der Kopiß urfprünglichhonorabilibus dominis ßhreiben wollte.Am Rand hinzugefügt: terminus foluend. || hilarij (Notiz des Rechners; vgl. Tafel 8).

Randnotiz: Reemptum || et conuerfum || in 1. fl. || baden et r. . . ||

prenominato ßeht doppelt in der Handfchr., das erßemal getilgt.

vend in der Hs. getilgt,neglientes: Hs.

Der Schreiber wollte hiernach zuerßinßrumento ßhreiben, tilgte aber den gefchriebenen Wortanfang.Nach more ,folid £ getilgt.

Am Rand die Note des Rechners: obßagi[um],et capituli : in der Hs. getilgt.

op durchßrichen; der Schreiber wollteop-ßagium ßhreiben.

Hs:q°. Schöpflin ließ: coadjutoribus.eorum in der Hs. durchßrichen.

absque getilgt im Ms.decano: Hs.

quibus: Korrektur. Am Rand ßehtquidem.annicholarentur: Hs.exißencium: Hs.contentat: Hs.

184.rogacio am Rand nachgetragen für das imText fehlerhaft geßhriebene Wort, das durch-ßrichen.

185. ,nomine' voripßus im Ms. getilgt.

186.de cap durchßrichen imMs. nacha dominis.

187. Vorpromittit"prefentibus getilgt.

188. Am Rand ßeht als Note: Colonj.

189. Hinter Judice'pd in der Hs. getilgt. DerKopiß wolltepredictos ßhreiben.

190. Nachdicti durchßrichen: hanfemans henfel.

191. Die Hs. ließ fehlerhaft: diu-idiani (?).

192. Hs: excepcoe, und dann getilgt: pd.

193. Hs.: omeqz.

pdictos getilgt im Ms. nachcanonicos."

Er wohnte in Maursmünßer, wie Schöpflin, Alsatia illustr. II 304 angiebt. Die Karle waren ein bürger-liches Geßchlecht in Straßburg, fpäter adelig; vgl. Kindler v. Knobloch, Das goldene Buch von Straß-burg S. 145.

Ueber die Familie Ramßein vgl. B. Herßog, Edelfaffer Cronick (1592) Buch VI S. 196 und K>ndlerv. Knobloch a. a. O. S. 251 ff.

NachMartini in der Hs. getilgt: j libram ad capitulum et iij libras,deuaßerentur: Hs.

pro precio confeffi: durch Verfehen des Schreibers wiederholt.

pretacte temporis : irrtümlich aus dem vorhergehenden Paffus wiederholt und durchßrichen.

conuertantur: Hs.

Das Datum bei v. d. Linde, Gutenberg Urk. VII, wie gewöhnlich, falßh berechnet.

Urfprünglich folgte diefer Paffus: j libra capitulo reempta de reempcione per dictas de Raczamhufenfcilicet iiij or lib. v ß de IX 1 / 2 Iib. ut fupra reempta CCXXXVIII. Er durchßrichen; vgl. Tafel 10 unten.Die ganze Stelle mit den Abrechnungen nicht ganz verßändlich. Soviel aber deutlich, daß ßedie Verwendung der von Gutenberg zu zahlenden Jahreszinfen von 4 Pfund betrifft. Zuerß wurde dieSumme von 1 Gulden in einer Wiederkaufs-Abrechnung mit den Rathfamhaufen verwendet. Stattdeffen leißete man fpäter 2 Zahlungen (15 + 5 Schillinge) mit anderer Beßimmung. Ferner kamen dieübrigen 3 Gulden (ex reemptione Jac. Buman) für verfchiedene Zwecke durch den Stiftsrechner zurVerausgabung, hauptfächlich für Anniverfarien. Die einzelnen Poßen waren 15,12,3,24 und 6 Schillinge,die jährlich entrichtet wurden (vgl. Tafel 10 unten). Für die 3 Schillingead matutinales finden ßch