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der grimme Bismarck, und im Hintergrund wird amSchluß die Revanche versprochen. Ganz in gleichem Sinnebehandelte das „Organ" des Gewerksverbandes die Sache.Es wurde später von dieser Seite öfter rühmend hervor-gehoben, daß der lange uud harte Strauß uiemals zuBlutvergießen geführt habe. Wie weit diese Mäßigungder starken Aufsichtsgewalt des preußischen Staats zu ver-danken ist, möge dahin gestellt bleiben; aber es wäre Thor-heit zu behaupten, daß dieser Strike, welcher die Arbeiterin ihrer moralischen Gewalt durch eine bedingungsloseUnterwerfung doch uur schädigen konnte, ihnen keineschmerzlichen Opfer auferlegt habe. Wenu nicht Blut, sohat er jedenfalls sie die mühseligen Ersparnisse ihresSchweißes gekostet und den in die Ferne Getriebenen dietraurigsten Entbehrungen auferlegt. Von den Verlnsten,die er der Alle gemeinsam ernährenden Industrie auferlegt,zu schweigen, welche ja von sozialistischer Seite nicht alsein Uebel anerkannt werden.
Wir mußten bei diesem Vorgang etwas länger ver-weilen, als sonst dem Nahmen der gegenwärtige!: Aus-eiuandersetzuug entsprochen hätte, weil eine einzige thätigeBewegung so unendlich mehr Einblick in die Natur einersolcheu Maschinerie gewährt, als die ja immer regelrechtangelegte Takelage säuberlicher Statuteil und frommerGrundsätze, mit denen das Schiff, so lange es in Werftuud Hafen liegt, ausgezimmert und buntbewimpelt wird.Es soll damit nicht gesagt sein, daß in den Gebahruugcndes unglückseligen Waldenburger Strikes sich der Gesammt-geist der deutschen Gewerkvereine für immer getreu ab-spiegele, und daß seit jenem ersten zweckwidrigen Debütstets dieselbe Linie von ihnen eingehalten worden sei. ImGegentheil trägt jenes Auftreten so sehr den Stempel