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Die Feldgemeinschaft : eine morphologische Untersuchung / von Alexander A. Tschuprow
Entstehung
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252
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252 ANHANG I.

fluss dieser Faktoren ist, lässt sich folgenden Tabellen ent-nehmen, die sich beide auf den Kreis Kusnetzk beziehen.

Gruppen der Gemeindennach dem Besitze anAckerland pro Revisions-Seele

Durchschnittl.Zahl der Ge-wanne

Gruppen der Gemeindennach der Zahl der Wirth-schaften

Durchschnittl.Zahl der Ge-wanne

< l

Dessjätinen

5,0

< 25

11,6

12

V)

15,1

2650

14,7

ro

l

w

V

20,4

51100

19,1

34

90 1

101200

16,3

> 4

26,5

> 200

24,8

Sehr lehrreich sind die für den Kreis Kusnetzk berech-neten Tabellen, welche den combinirten Einfluss aller dreiFactoren der Grösse der Gemeinschaft, des Reichthums anLand und der Beschaffenheit der Flur auf die Zahl derGewanne zeigen. Sie beweisen, dass alle drei Factoren ganzunabhängig von einander auf die Bestimmung der Zahl derGewanne in der oben dargestellten Weise wirken, dass also dieaufgedeckten Zusammenhänge nicht einer auf den anderenzurückzuführen sind. Ich will von diesen Tabellen als Beispielfolgenden Auszug mittheilen: von den Gemeinschaften, welcheweniger als 25 Wirthschaften umfassen und 22,4 DessjätinenAckerland pro Revisionsseele besitzen, haben diejenigen, derenAckerland Boden von nur einer Art hat, durchschnittlich 5,6 Ge-wanne; diejenigen, wo es zwei Arten von Boden gibt, 9,2 Ge-wanne und diejenigen, wo es drei Arten von Boden auf derFlur gibt, 16,9 Gewanne.

Das sind objective Momente, welche auf die Zahl derGewanne ihren Einfluss ausüben. Kun wird aber die hohe Zahlder Gewanne auch dadurch bedingt, dass die Bauern nichtverstehen, grosse und unregelmässige Flächen genau zu theilen;man sucht stets, nicht sehr grosse und regelmässige Flächen am liebsten Parallelogramme, aber auch Dreiecke und Tra-peze zu bilden, auch da, wo der Zusammenlegung mehrererauf diese Weise entstandenen Gewanne objectiv nichts imWege steht.