damit die Neuverloosung einzelnen AFirthen Gewinn bringt,muss sie — natürlich mit Ausnahmen (vgl. S. 54) — anderenAVirthen Schaden stiften. Das Begehren nach den Früchtenfremder Arbeit tritt somit gerade dann am wirksamsten hervor,Avenn die Schädlichkeit der Unsicherheit des Besitzes sich stärkerfühlbar macht. Die beiden Momente halten sich die AA r aage, undes kann auch Vorkommen, dass das erstere übenviegt und dieSchädlichkeit der Neuverloosungen zur Ursache der häufigerenA r ornalnne derselben Avird.
IAL
ÜBER DIE WIRKUNG DER ÜMTHEILUNG NACH DENMÄNNLICHEN SEELEN AUF DIE A’ERTHIvI LITNG DESGRUNDBESITZES INNERHALB DER FELD GEMEINSCHAFT.
Die nächste AVirkung einer Umtheilung nach den männ-lichen Seelen ist eine gleiclunässigere — vom Standpunkte derBefriedigung der unmittelbaren Lebensbedürfnisse aus — Aus-stattung aller Genossen mit Land; die Versorgung aller AVirtli-schaften mit Land wird, auch pro Seele beiderlei Geschlechtesgerechnet, gleichmässiger. Dies ist a priori wohl anzunehmen,da die Sclrwankungen des Geschlechts Verhältnisses innerhalb dereinzelnen Familien im Grossen und Ganzen doch keine sein-grossen sind, und findet in den Beobachtungen directe Bestätigung.
% der Familien, welche auf einen Landanthcil
< l
1—2
2—3
3—4
4-5
> 5
Seelen beiderlei Geschlechtes haben
In 7 Gemein-schaften des
vor der Um-theilung . .nach der Um-
5,8
21,4
27,3
00 0—
11,0
12,5
Kr. Woronescli
theilung . .
2,5
57, ö
28,5
6,5
2,8
2,1
Tn 2 Gemein-schaften des
vor der Um-
theilung . .
0
20,9
42,5
27,5
6,2
3,8
Kr. Mzensk
nach der Um-theilung . .
0
8,7
72,5
16,3
2,5
0