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ANHANG IT.
der Grösse der Betriebe — unterschieden von der Differenzirungnach der wirtschaftlichen Lage der in diesen Betrieben tätigenMenschen — zu sprechen. Diese Folgerung wäre aber voreilig;so ohne Weiteres lässt sich aus der Tabelle ein Schluss dieserArt nicht ziehen. Die Einheit — der Landantheil —, welcheder Gruppenbildung zu Grunde liegt, ist nämlich in beidenFällen nicht dieselbe. Die Zahl der Anteile ist nach der Um-teilung erheblich grösser als vorher, jeder einzelne Anteil istsomit entsprechend kleiner. Wollen wir also die Gruppirungder Wirtschaften nach der absoluten Grösse ihres Grundbesitzesvor der Umtheilung und nach derselben vergleichen, so müssenwir die Aendenuig der Grösse des Anteiles eliminiren. Dasist auch nicht schwer zu machen. Die gesammte Zahl der An-teile ist von 2584 1 [4 auf 3612 gestiegen. Folglich ist derdurchschnittliche Anteil nach der Umtheilung nur 0,7 mal sogross wie vorher. Auf Grundlage dieses Verhältnisses ist diefolgende Tabelle berechnet, in welcher die Wirtschaften auch fin-den Moment nach der Umtheilung nach der Zahl der Anteile von derGrösse, Avie ein Anteil sie vor der Umtheilung hat, gruppirt sind.
Gruppen von Wirthschaftennach der Zahl der Antheile vonder Grösse des Antheiles vor derUmtheilung in ihrem Besitze
Procentsatz derWirthschaftenvor der Umtheilung
Procentsatz derWirthschaftennach der Umtheilung
<2
34,7
41,5
2—3
30,7
37,0
3—4
19,2
10,4
4—5
9,6
7,6
5 — 6
3,8
1,5
6—7
1,5
1,0
> 7
0,5
1,0
Wir sehen, dass der Satz von der differenzirenden Wirkungder Umtheilung seine Gültigkeit behält: die Zahl der mittel-grossen Wirtschaften von 3 — 6 Anteilen ist stark reducirt— von 19,2 + 9,6 + 3,8 = 32,6°/« auf 10,4 +7,6 +1,5 = 19,5 °/«;dagegen ist die Gruppe der kleineren Wirtschaften stark an-gewachsen, von 65,4°/° auf 78,5 °/°; die Gruppe der grösseren