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Wirthschaften ist ohne Veränderung' geblieben, die der ganzgrossen hat sich aber verdoppelt. Hingegen müssen wir dieBehauptung, dass die Zahl der kleinen Wirthschaften nach derUmtheilnng geringer werde, jetzt aufgeben; es zeigt sich, dass,wenn wir die absolute Grösse genau berechnen, gerade dieniedrigsten Gruppen der Wirthschaften durch die Umtheilnngam meisten zunehmen.
Gegen die von mir gebrauchte Methode könnte man viel-leicht einwenden, dass sie nur approximativ sei. Ihr liegt diedurchschnittliche Veränderung der Antheilsgrösse in sieben ver-schiedenen Gemeinschaften zu Grunde. Hie Veränderung waraber nicht überall genau gleich gross. Da es mir sehr wichtigzu sein scheint, die Thatsache der differenzirenden Wirkungder Umtheilnng auf die Vertheilung des Grundbesitzes unterdie einzelnen Betriebe festzustellen, so habe ich, um diesenEimvand zurückzuweisen, die betreffenden Gemeinschafteneinzeln ins Auge gefasst. Alle sieben Tabellen will ich hiernicht anführen, ich lasse nur diejenigen zwei, die sich auf diegrössten Gemeinschaften beziehen, folgen:
Gruppen der Wirthschaftennach der Zahl der Antheilevon der Grösse des Antheilesvor der Umtheilung inihrem Besitze
Gern. Orlowo (522 Wirthseh.)
Gern. Makarje (161 Wirthseh.)
Procentsatz der Wirthschaften
vor derUmtheilung
nach derUmtheilung
vor derUmtheilung
nach derUmtheilung
<2
30,6
42,1
37,8
38,5
2—3
32,6
34,5
28,6
42,2
3—4
22,8
12,6
16,8
7,5
4 —5
9,6
7,3
8,1
9,3
Ö — ()
3,1
1,5
6,8
1,2
( i — 7
1,0
0,8
1,9
0,6
>7
0,4
1,1
0,6
0,6
Wir sehen, dass die mittleren Gruppen nach der Um-theilung bedeutend schwächer besetzt sind als vorher, dass da-gegen die äusseren stärker oder wenigstens ebenso stark wievor der Umtheilung vertreten sind. Das wiederholt sich in den
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T s e h u p r o \v. Feldgemeinschaft.