290
ANHANG IV.
übrigen fünf Gemeinschaften mit unbedeutenden Abweichungen,welche durch die geringe Zahl von Wirtschaften in den be-treffenden Gemeinden leicht erklärlich sind.
Leider sind directe Beobachtungen über die Wirkungs-weise der Umtheilungen zu wenig zahlreich, so dass Schlüsse,welche man aus ihnen zieht, immer etwas schwankend aus-sehen. Um diesen Schlüssen eine umfassendere Unterlage zugeben, müssen wir wiederum zu indirecten Vergleichen derGemeinschaften, welche seit längerer Zeit keine Umtheilungvorgenommen haben, mit solchen, wo die letzte Umtheilungverhältnissmässig nahe an den Moment der Beobachtung liegt,greifen. Diese Vergleiche bestätigen das Ergebniss der unmittel-baren Beobachtungen. Aus dem Kreise Surasch haben wir Be-obachtungen über fünf Gemeinschaften, von welchen die erstekeine Umtheilung seit dem Jahre 1858 — das Jahr der X. Ke-vision — bis zu dem Momente der Beobachtung vorgenommenhatte, die zweite im Jahre 1872, die dritte im Jahre 1877, dievierte im Jahre 1879 und endlich die fünfte im Jahre derBeobachtung 1882 das Land zum letzten Male umgetheilt haben.In der ersten Gemeinschaft war nun die höchste Zahl der An-theile in einer Hand im Jahre der Beobachtung gleich 4, inden beiden folgenden gleich 6 und in den beiden letzten gleich 8.Noch lehrreicher sind die Beobachtungen aus dem Kreise Me-litopol, welche in folgender Tabelle zusammengefasst sind.
°/ 0 der Wirtschaften, welche
0
1
2
3
4
5
Landantheile in ihrem Besitze haben
In 45 Gemeinschaften, welchekeine Umtheilung seit derX. Revision vorgenommenhaben .
48
34
12
3,6
i
ln 49 Gemeinschaften, welcheUmtheilungen in der Zeitvorgenommen haben ....
0,5
20
27
23,5
15
14