nichts spricht dagegen, dass es gerade diejenigen seien, welcheviel Land im Besitze haben. Diese einfachere Erklärung mussaber angesichts der Thatsachen aufgegeben werden. Um eineandere aufzustellen, wollen wir zunächst betrachten, wie sichdie Vertheilung der Wirthschaften in Gruppen nach der Be-triebsgrösse infolge der Umtheilung verändert. Dieselben 7Gemeinschaften des Kreises Woronesch bieten uns auch dafüreinen Anhaltspunkt dar.
Gruppen von Wirthschaftennach der Zahl der Antheile imBesitz vor der Umtheilung
Zahl der
Wirthschaften, die nach der Umtheilungim Besitze von
<2
2-3
3—5
5—7
>7
Antheilen von der Grösse des AntheilsUmtheilung sind
vor der
<2
238
134
18
1
0
2-3
138
149
55
4
0
3—5
82
113
109
16
5
5—7
10
20
21
6
3
>7
0
1
0
1
3
Wir sehen, dass der Vorgang ein ganz anderer ist, alser bei der Hypothese der Verarmung der niederen und derBereicherung der oberen Klassen sein sollte. Die Umwälzungist viel grösser, es werden alle Gruppen der Wirthschaften starkgetroffen; zwischen allen findet ein Wechsel von Bestandtheilenstatt. Die Gruppe der Wirthschaften mit 2—8 Antheilen be-hält z. B. nach der Umtheilung nicht einmal die Hälfte ausder Zahl derjenigen, welche in ihr vor der Umtheilung waren— 149 von 346. Die übrigen 197 haben sich auf alle anderenGruppen mit Ausnahme der mit über 7 Antheilen vertheilt.Dafür sind aber in die Gruppe der Wirthschaften mit 2—3Antheilen 268 Wirthschaften, welche vor der Umtheilung anderenGruppen zugehörten, übergetreten. Es findet also bei der Um-theilung eine weitgehende Umgestaltung der Gruppenbildung,eine gründliche Mischung der alten und Constituirung neuerGruppen statt. Charakteristisch ist dabei — dies erklärt gerade,Aveshalb die Umtheilung differenzirend wirkt —, dass die mittleren