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ANHANG IY.
Gruppen der Wirt-schaften nach der Zahlder Antheile im Besitzevor der Umtheilung
Zahl der Wirth-schaften in derGruppe
% der Wirtschaften,deren Besitz durch dieUmtheilung
Verhältniss der Zahlder Antheile im Besitzenach der Umtheilungzu der vor derUmtheilung
vergrössertworden ist
verkleinertworden ist
< 2
391
64
32
214:100
2—3
346
48
44
152:100
3—5
325
33
60
122:100
5—7
60
13
87
92:100
> 7
5
60
40
122:100
Alle Wirthsch. . .
1127
47
48
141:100
triebe wir nehmen. Die grösseren Betriebe, von über drei An-teilen, haben im Grossen und Ganzen mehr Land aufgegeben,als bekommen; bei der Gruppe von 5—7 Anteilen hat sichdie Zahl der Anteile sogar absolut vermindert, in anderenGruppen ist sie zwar gestiegen, aber nicht ausreichend, um dieVerkleinerung des durchschnittlichen Anteils auszugleichen.Nur die Gruppe der ganz grossen Betriebe, von über 7 An-teilen, stört die Regelmässigkeit, da die Zahl der "Wirtschaften,welche Land gewonnen haben, in derselben sehr hoch ist; imGanzen hat sie jedoch Verlust an Land aufzuweisen. Uebrigensist sie so wenig zahlreich vertreten, dass eigentlich keine Schlüssegezogen werden dürfen; der Spielraum für rein zufällige Ur-sachen ist zu gross.
Wie ist nun diese Beobachtung mit der früher gemachten,dass die Umtheilung eine Differenzirung der Betriebe der Grössenach zur Folge hat, in Einklang zu bringen? Auf den erstenBlick scheinen die beiden Beobachtungen einander zu wider-sprechen. Es wäre die differenzirende Wirkung der Umtheilungviel leichter zu begreifen, wenn bei derselben diejenigen Wirt-schaften, welche bereits viel Land haben, noch mein- bekämen,dagegen die Wirtschaften, welche vor der Umtheilung wenigLand besitzen, von ihrem spärlichen Besitze noch einiges ab-träten. A priori ist das nicht unmöglich; es kommt ja beiderUmtheilung nur darauf an, welche Familien sich seit der letztenUmtheilung mehr als durchschnittlich vergrössert haben, und