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Die Arbeiterfrage unter dem Gesichtspunkte des Vereinsrechtes / Ludwig Bamberger
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Borbetrachnliig.

aller Nationen, welche die Regierung der nationalen Ver-theidigung während der Belagerung an ihrem Herzen großgezogen hatte. In jeder großen Stadt findet solch eineGesellschaft, wenn ihr der Handstreich für den Augenblickgelingt, Tausende wildwachsender Existenzen, die ihr mitVergnügen zum Lotterleben auch uur eines Tages folgen,darunter anch etliche ehrliche Narren, die an den Anbrucheines tauseudjährigen Reiches glauben. Die ganze Vor-geschichte der Belagerung und die Eigenthümlichkeit derStadt Paris versetzten die Erscheinung in eine höherePotenz. Uud schließlich trug selbst der Feldzugsplau desHerrn Thiers, welchem wohl ein politischer Gedanke bei-gemischt war, dazu bei, einen Ausbruch zu entfesseln undzu verlängern, der vermuthlich am ersten Tage mit einigenzuverlässigen Regimentern ohne Rückzug aus der Stadterstickt worden wäre. Aber wie dem sei: die PariserCommune gehört nicht in die Kategorie der sozialistischen Experimente, sondern der Plünderungsscenen, welcheüberall in Augenblicken allgemeiner Verwirrung, beiFeuersbrünsten, Erdbeben n. dgl., wegen der Desorgani-sation der öffentlichen Gewalt von Freibeutern benütztwerden. Da das Grundgeheimniß des sozialistischen Priesterthums aber die Charlatanerie ist, so verstandenes die Großkophtas der Internationalen alsobald, sich dasVerdienst dieses Pariser Hexeusabbaths zuzuschreiben. Dennje größer die Teufelei, desto größer natürlich per in-cluetionein erscheint der Teufel, sagten sie sich mit Recht.Die Charlatanerie der Furchtbarkeit ist der Bodeu diesesHandwerks. Das Eintreten für die Commune, welchesbesonders von den deutschen >vor>Icl-os Schreckensmännernmit System betrieben wird, ist nichts als ein plumpesKunststück, um die Welt glauben zu machen, sie hätten