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nicht in Anwendung kommen, wenn es gilt, großartigevolkswirthschaftliche Resultate zu erzielen, deren Werthkaufmännisch gar nicht geschätzt werden kann und zumTheil nur in moralischen Wirtungen beruht."
Du siehst mit diesem Trank im Leibe
Bald Helenen in jedem Weibe!Und doch ist selbst dieser bodenlose Leichtsinn noch konse-quenter als die Forderung: den Unternehmer zu zwingen,daß er mit geringerem als dem ihm gut scheinenden Vor-theil arbeite. Dort, bei jenem Experiment, welches denStaat zum Generalpächter sämmtlicher Productionsanstal-ten macht, ist wenigstens für den Schaden ihrer Verirrungauch die Gesammtheit verantwortlich. Hier aber wird dereinzelne Unternehmer herangezogen, das kostspielige Er-lösungsexperimeut aus seiner Tasche zu bezahlen. Denn,heißt es da, wir packeu die Sache wo wir können, magder getroffene Einzelne sehen wie er fertig werde! Dortwird im Interesse der großen Gerechtigkeit der materielleSchaden verachtet; hier, um dem materiellen Schaden zuentgehen, die Gerechtigkeit geopfert. „Wirthschaftlich" uud„realistisch" ist das ja noch eher zulässig. Man denkenur an die schöne Schutzzoll-Consequenz, die dabei heraus-kommt. Der Staat sagt zum Fabrikanten: „Kerl, zahl'mir den Arbeiter besser. Das ist zwar im allgemeinenInteresse, aber ich kann nicht allen Steuerpflichtigen nach-laufen und packe das Ding wo ich kann, folglich andeiner Tasche." Was natürlicher dann, als daß der in-fame Capitalmensch erwiedert: „Sehr wohl, lieber Staat,ich zahle für das Wohl des Ganzen den Arbeiter besser,aber du wirst mir nnn doch nicht abschlagen können, auchwieder eiuen kleinen Schutzzoll zu meinen Gunsten zu er-heben, damit ich meinerseits den Eonsumenten packe, wo ich