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Der Röm: Kayserlichen/ auch zu Hungarn/ und Böhaimb [et]c. Königl: Mayestätt/ Herrn/ Herrn Leopoldi Ertz-Hertzogens zu Oesterreich [et]c. Unsers Allergnädigsten Herrn/ und Lands-Fürstens/ Newe Satz- und Ordnung In dem Ertz-Hertzogthumb Oesterreich Unter der Enns/ De Iuribus Incorporalibus, Oder von Unterschiedlichen Gerechtigkeiten
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!on Vckendt.

K. i.

7? diesem Crtz-Hertzogtßumö Oesterreich/

seynd von Alters hero/ so wohl die Weltlich-al6Geistliche Persohnen / derZehendten fähig / wannsie änderst dieselbe mit rechtmassigem Titul/ oderVerjährung/an sich gebracht haben / worbey wir e6annoch inö künsstig verbleiben lassen?

§2.

Der Zehendtins gemein/seyndzweyerley/alö derGrosse/vnd Klei-ne/zu Feld/vnd zu Dorff.Der Grosse zu Feld/ist der Trayd-vnd Wein-Zehendtwnter dem Trayd aber/Weitz/Gersten/ Korn/Habern/Arbes/Linsen/Bohnen/Haiden/ Brein / vnd dergleichen/ zu verstehen. DerKleine zu Feld / bestehet in Saffran / Kraut / Rüben / Haar / vnd der-gleichen ; zu Dorffaber/ in grossem/vnd kleinem Viech/ Ayren/ Käsen/vnd anderley Sorten.

§. 5.

An welchen Orthen der klein/ oder auch grosse Zehendt von Al-terö/oder wenigist von zwey/vnd dreyssigJahren hero / nit im Brauchgewesen / oder die Zehendt-Holden sich nicht besonderlich darzu ver-bunden / ist man denselben auch hinfüran zu reichen nicht schuldig;doch solle in diesem Fall/da ein VaM, oder Bestandtman/dergleichenZchendteinzunehmenvnterlassen/demEigenthumber/ oder Lehenö-

Herm / diese?rX5crixcivn nichts prXjuäicirm.

Von deme / was deß dtitten^J^hrs in Prach-vnd Trayd-Feldern/auch sonstenjährlich in Pointen/oder Garten Zehendtbahreö erbauetwird / davon soll man eben so wohl/als von andern Bauftldern/ denZehendt zu reichen schuldig seyn. Wo aber ein Garten / oder Wein-Sätz bey einem Hauß/oder Hoff/mehr zum Lust/ als Nutzbarkeit ge-Kieglet/vnd erbauet worden / die sollen Zehendt-ftey gelassen werden/vnd ob schon alte Gärten/vnd Sätz waren/ die gleichwohl ihre son-derbahre Nutzbarkeit hätten ; jedoch über verjährte Zeit kein Zehendt

davon